HAMBURG

Hamburg Billbrook

Ursprünglich war der Stadtteil Billbrook eine Sumpflandschaft in Elbnähe. Östlich der heutigen Hamburger City gelegen ist Billbrook heute hauptsächlich Gewerbe- und Industriegebiet. Nutz- und bebaubar wurde das Sumpfgebiet im 13. und 14.Jahrhundert durch die Aufschüttung von Sand und das Anlegen künstlicher Entwässerungsgräben.
Neben der landwirtschaftlichen Nutzung durch Kleinbauern diente Billbrook anfangs vielen Hamburger Kaufleuten als Landsitz, die damaligen herrschaftlichen Gebäude werden noch heute teilweise als Gasthöfe genutzt. Während des 2.Weltkrieges wurde Billbrook in großen Teilen zerstört und als Wohnviertel nicht wieder aufgebaut. Heute wird Billbrook vor allem als gewerblicher Standort genutzt.
Im Stadtteil Billbrook waren anfänglich vor allem ein Heizkraftwerk sowie chemische Industrie angesiedelt. Bis heute haben Sanierungsarbeiten am dioxin-verseuchten Boden in diesem Stadtteil die Altlasten dieser Bebauung nicht entfernen können, daher sind große Teile des Geländes weiträumig abgesperrt und nicht nutzbar. Dennoch haben großzügig angelegte Straßen und eine direkte Anbindung an die Autobahn in Billbrook die Ansiedelung verschiedener Hamburger Großbetriebe gefördert, die dort vor allem Lagerhallen und Speditionen betreiben. Daneben ist Billbrook Standort von diversen Müllentsorgungs- und Müllverbrennungsbetrieben, einem Müllheizwerk sowie verschiedener anderer Industriebetriebe.
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