HAMBURG

Hamburg Duvenstedt

Im äußersten Norden von Hamburg bildet der Stadtteil Duvenstedt die Stadtgrenze nach Schleswig-Holstein. Im Zuge des Groß-Hamburg-Gesetzes wurde Duvenstedt im Jahre 1938 Hamburg eingemeindet und zählt zu den Walddörfern. Ursprünglich gehörte Duvenstedt, wie viele der damals hinzugefügten Stadtteile, zum preußischen Kreis Stormarn.
Die Historie des Stadtteils reicht bis in die Anfänge des 12.Jahrhunderts zurück und ist auch heute noch eher dörflich geprägt, obwohl die landwirtschaftliche Nutzung in den letzten Jahrzehnten merklich zurückging. Gerade durch die Suche vieler junger Familien nach Wohnraum im Grünen hat sich Duvenstedt zu einem recht gut besiedelten Stadtteil Hamburgs entwickelt, der jedoch flächenmäßig hauptsächlich der Natur gehört.
Bekannt ist den meisten Hamburgern vor allem das Naturschutzgebiet des Duvenstedter Brooks, an dem sich Erholungsuchende und Naturschützer gleichermaßen erfreuen. Bis heute hat sich dieser Stadtteil vor allem durch die Arbeit verschiedener Stadtteilgruppen, plattdeutsche Theateraufführungen und die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr seinen ländlichen Charakter und Charme bewahrt.
Durch die Anbindung an das Hamburger Verkehrsnetz und den Ausbau der Infrastruktur in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein ist Duvenstedt inzwischen Wohnort vieler berufstätiger Pendler in beide Richtungen.
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