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Hamburger Know-how für hohe Trinkwasserhygienestandards auf Kreuzfahrtschiffen

Vom 18. bis 20. Juni findet in Athen im Rahmen des EU-Projektes SHIPSAN ACT zum ersten Mal ein speziell auf den Bedarf von Kreuzfahrtschiffen zugeschnittenes Trainingsprogramm zur Trinkwasserhygiene statt. Das Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM), eine Einrichtung der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz und Deutschlands älteste zivile Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der Schifffahrtsmedizin, ist langjähriger Partner im SHIPSAN-Projekt. Der Hamburger Experte für Trinkwasserhygiene auf Schiffen und Mitarbeiter des ZfAM, Dipl.-Ing. Christoph Sevenich, wird als Ausbilder an der Veranstaltung teilnehmen.
Pressemeldung - Hamburger Know-how für hohe Trinkwasserhygienestandards auf Kreuzfahrtschiffen

Über zwanzig Experten aus den europäischen Mitgliedsstaaten sowie den USA treffen in Griechenland mit Kapitänen, Chefingenieuren, Hygienebeauftragten und Hotelmanagern der großen Kreuzfahrtunternehmen zusammen und beraten unter anderem moderne Techniken der Trinkwasseraufbereitung und die Koordinierung von Maßnahmen bei Notfällen. Christoph Sevenich (37), der bereits mehrere Jahre als technischer Berater für die Weltgesundheitsorganisation tätig und an der Gestaltung vieler nationaler Standards für die Gesundheit auf See beteiligt war, ist einer der wenigen deutschen Spezialisten für die Wasserhygiene auf Schiffen.

„Es ist eine Auszeichnung und Wertschätzung für Hamburg und das ZfAM, dass unser Know-how und die Expertise unserer Mitarbeiter in Sachen Trinkwasserhygiene auf Schiffen international gefragt sind“, so Universitätsprofessor Dr. Volker Harth, Leiter des ZfAM. „Damit können wir Einfluss nehmen auf die Gesundheit vieler Menschen, denn die Menge an Trinkwasser, die an Bord von Kreuzfahrtschiffen benötigt wird, ist enorm.“ Alleine für den normalen Konsum, wie Duschen oder Zähneputzen, werden auf einem großen Schiff täglich über tausend Tonnen sauberen Trinkwassers benötigt – ohne dass der Bedarf für Wellness-Angebote oder Wasser-Themenparks berücksichtig wäre.

Ein Teil der Wassermengen wird von den Schiffen in ausgewählten Häfen per Schlauchleitung übernommen. Da damit aber der Bedarf nicht vollständig gedeckt werden kann, gibt es an Bord der Kreuzfahrtschiffe im Regelfall Meerwasserentsalzungsanlagen, mit denen während der Reise Trinkwassers hergestellt werden kann. Damit die Versorgung an Bord einwandfrei funktioniert und Passagieren sowie der Besatzung immer sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht, achten die Reedereien auf die Einhaltung der hohen internationalen Hygienestandards. So wird Trinkwasser an Bord von Kreuzfahrtschiffen beispielsweise aus Sicherheitsgründen immer zusätzlich mit Chlor behandelt und ist bei Einhaltung aller geforderten Standards bedenkenlos als Trinkwasser nutzbar. Um dies zu gewährleisten werden die Reedereien zusätzlich zu den regelmäßigen schiffsinternen Untersuchungen der Wasserqualität auch durch die Hafenärztlichen Dienste der Gesundheitsbehörden und unabhängige Labore von Land aus unterstützt.

Zum Hintergrund

Das Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM) ist eine Einrichtung der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Es ist mit der Arbeitsgruppe Schifffahrtsmedizin die älteste zivile Forschungseinrichtung auf diesem Gebiet in Deutschland und das weltweit einzige „Collaborating Center for the Health of Seafarers" der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie langjähriger Projektpartner des SHIPSAN Projekts.

Die „EU SHIPSAN ACT Joint Action“ ist ein von der europäischen Kommission finanziertes Projekt an dem 30 Partner aus 23 europäischen Ländern teilnehmen. Das Projekt beschäftigt sich mit Gesundheitsgefahren im Bereich der internationalen Schifffahrt, die durch biologische, chemische und radiologische Stoffe einschließlich infektiöser Erkrankungen entstehen. Unter anderem wurde im Rahmen des SHIPSAN-Projekts mit Beteiligung von Gesundheitsbehörden und Kreuzfahrtunternehmen ein umfangreicher Hygienestandard für Kreuzfahrtschiffe entwickelt. Weitere Informationen stehen unter http://www.shipsan.eu/ zur Verfügung.
geschrieben am: 17.06.2014
Redaktion Hamburgparty.de


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